Ein sehr mürrischer Green Beret
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Ich brauchte nur einen Ort, an dem ich mich verstecken konnte. Ich hätte nicht erwartet, dass der miesepetrigste Green Beret der Stadt beschließt, dass ich ihm gehöre.
Perry
Ich kam nach Wolf Valley, um unterzutauchen.
Das Letzte, was ich wollte, war also Aufmerksamkeit, schon gar nicht von Luca Cane, dem hochgewachsenen, vernarbten Mann mit dem permanent finsteren Blick, der in der Hütte am Stadtrand lebt.
Er spricht kaum, lächelt selten und weiß irgendwie immer, wenn etwas nicht stimmt.
Als mein Reifen auf einer verlassenen Straße platzt, ist er da.
Als ein Fremder zu viele Fragen stellt, steht er plötzlich an meiner Seite.
Als meine Vergangenheit mir gefährlich nahekommt, schreitet er ohne zu zögern ein.
Er repariert Dinge, um die ich ihn nie gebeten habe, beschützt mich, als wäre es Instinkt, und sieht mich an, als wüsste er längst all meine Geheimnisse.
Und das macht mir Angst, weil ich nicht hierhergekommen bin, um mich zu verlieben, und ganz bestimmt nicht, um einem Mann wie ihm zu gehören.
Luca
Ich habe das Militär verlassen, um allein zu sein.
Kein Lärm, kein Chaos, keine Bindungen mehr.
Dann kommt Perry mit gequältem Blick in die Stadt, den sie hinter einem Lächeln zu verbergen versucht.
In dem Moment, in dem ich sie ansehe, rastet etwas in mir ein.
Sie sagt, es gehe ihr gut, aber ich weiß, dass das gelogen ist.
Sie zuckt bei jedem Schatten zusammen, schläft bei eingeschaltetem Licht und fährt zusammen, als erwarte sie, dass die Welt ihr wieder wehtut.
Nicht, solange ich ein Wörtchen mitzureden habe.
Was auch immer sie verfolgt, wird erst an mir vorbeimüssen.
Und das wird für sie nicht gut ausgehen, denn ich habe den Krieg nicht überlebt, nur um die Frau zu verlieren, der mein Herz gehört.
Und sie gehört mir.
Ob sie bereit ist, das zuzugeben, oder nicht.
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