Ein sehr mürrischer Doktor
Release Date: July 31, 2026
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Ich hasse es, zum Arzt zu gehen, aber das ist gerade nicht mein Problem. Es ist die Tatsache, dass der neue Arzt in der Stadt einfach nicht damit aufhört, mich zu seiner machen zu wollen.
Alexi
Ich hasse Ärzte.
Ich hasse alles daran, zu ihnen zu gehen.
Die kalten Räume, die strengen Gesichter, die Art, wie sie so tun, als würden sie mein ganzes Leben kennen, nur wegen eines Klemmbretts.
Wenn ich also krank werde, schiebe ich es so lange wie menschlich möglich auf, aber mein Fieber wird immer schlimmer, also beiße ich in den sauren Apfel und schleppe meinen elenden Hintern zu Wolf Valley Medical.
Ich bin auf eine Spritze oder irgendeine abscheulich schmeckende Medizin vorbereitet.
Worauf ich nicht vorbereitet war, war Dr. Hugh Mercer.
Groß, breit gebaut, nervig gutaussehend und so mürrisch, dass er Gewitter fröhlich aussehen lässt.
Er sollte eigentlich einschüchternd wirken, aber er ist fast schon … sanft.
Aus irgendeinem Grund sieht er mich an, als wäre ich das Wichtigste, was er den ganzen Tag gesehen hat.
Ich stürme hinaus, als wir fertig sind, aber jetzt ist er jedes Mal da, wenn ich um eine Ecke biege.
Er sieht nach mir.
Fragt, ob ich etwas esse.
Bietet an, mich nach Hause zu fahren.
Und ich tue weiterhin das Einzige Vernünftige, was mir einfällt.
Ich renne in die entgegengesetzte Richtung.
Hugh
Ich bin seit Jahren Arzt.
Ich habe jede Art von Patienten kennengelernt – nervös, stur, laut, wütend –, aber nichts hat mich auf Alexi vorbereitet.
Sie kommt in mein Behandlungszimmer mit geröteten Wangen, einer laufenden Nase und genug Temperament, um eine ganze Notaufnahme lahmzulegen.
Und ich verfalle ihr.
Völlig.
Sie hasst Ärzte, hasst es, um Hilfe zu bitten, und sie hasst es, dass ich ihr Fieber von der anderen Seite des Raumes ablesen kann, aber das ist mir egal.
Mir geht es um sie.
Die Frau, die sich weigert, kürzerzutreten, selbst wenn sie krank ist.
Die Frau, die jedes Mal errötet, wenn ich ihr zu nahe komme.
Die Frau, die mich immer wieder ansieht, als wäre ich derjenige, der ärztliche Hilfe braucht.
Jetzt muss ich nur noch herausfinden, wie ich sie dazu bringe, lange genug stehen zu bleiben, um die Wahrheit zu erkennen.
Sie braucht keinen Arzt.
Sie braucht mich.
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